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    Während eines Arztgesprächs können häufig Fachbegriffe fallen, die von medizinischen Laien nicht verstanden werden. Das Herzinsuffizienz-Glossar liefert Ihnen leicht verständliche Erklärungen für die wichtigsten Fachbegriffe rund um das Thema Herzschwäche.

    Akute Herzinsuffizienz

    Die akute Herzinsuffizienz tritt plötzlich auf. Sie entwickelt sich innerhalb von Stunden bis Tagen und muss sofort notärztlich behandelt werden. Ursache kann ein Herzinfarkt oder eine Entzündung des Herzens sein.

    Arteriosklerose

    Hierbei handelt es sich um Ablagerungen in den Blutgefäßen.
    Kommen sie in den Herzkranzgefäßen vor, führen sie zu einer verringerten Durchblutung der Herzkranzgefäße, der sogenannten koronaren Herzkrankheit (KHK). Die KHK ist eine der häufigsten Ursachen für eine Herzschwäche.

    Chronische Herzinsuffizienz

    Die chronische Herzinsuffizienz entwickelt sich schleichend, oft über Monate und Jahre hinweg. Typische Anzeichen sind beginnende Atemnot beim Treppensteigen sowie Schwellungen an Fußrücken und Beinen.

    Diastolische Herzinsuffizienz

    Bei der diastolischen Herzinsuffizienz kommt es zu einer eingeschränkten Füllung der linken Herzkammer wegen einer Verdickung (Hypertrophie) und/oder Versteifung des Herzmuskels. Die Pumpleistung des Herzmuskels ist bei der diastolischen Herzinsuffizienz nicht eingeschränkt.

    Herzrhythmusstörungen

    Wenn die normale Abfolge der Herzschläge gestört ist, spricht man von Herzrhythmusstörungen. Man unterscheidet Tachykardien (schnell) und Bradykardien (langsam). Je nachdem, an welcher Stelle im elektrischen Reizbildungs- und Leitungssystem des Herzens die Ursache für die Herzrhythmusstörungen sitzt, lassen sich weitere Varianten unterscheiden.

    Hypertonie

    Hypertonie ist der Fachbegriff für Bluthochdruck. Durch den erhöhten Druck im Körperkreislauf (arterielle Hypertonie) oder im Lungenkreislauf (pulmonale Hypertonie) erhöht sich der Pumpwiderstand, den das Herz ausgleichen muss. So kann es nach und nach zu einer Herzschwäche kommen.

    Implantierbarer Kardioverter-Defibrillator (ICD)

    Der ICD ist ein kleiner Computer, ähnlich einem Herzschrittmacher, der Herzinsuffizienz-Patienten implantiert wird, bei denen Herzrhythmusstörungen auftreten. Er überwacht den Herzrhythmus der Patienten kontinuierlich und gibt bei Rhythmusstörungen elektrische Impulse an das Herz ab, die den Herzschlag normalisieren. Tritt ein Kammerflimmern auf (bis zu 350 Schläge pro Minute), gibt der ICD einen starken elektrischen Impuls ab, um das Herz wieder in einen normalen Rhythmus zu bringen.

    Koronare Herzerkrankung

    Die koronare Herzkrankheit entsteht durch Verschlüsse oder Engpässe in den Herzkranzgefäßen, den sogenannten Koronararterien. Diese Blutgefäße umschließen den Herzmuskel wie ein Netz und versorgen ihn mit sauerstoffreichem Blut und Nährstoffen. Wird die Durchblutung der Herzkranzgefäße durch Ablagerungen verringert, bekommt der Herzmuskel zu wenig Sauerstoff und wird in seiner Pumpfunktion beeinträchtigt.

    Linksherzinsuffizienz

    Bei Patienten mit Linksherzinsuffizienz ist die Pumpleistung des linken Herzens verringert, was zu einem Rückstau des Bluts in den linken Vorhof und zu einem erhöhten Druck in der Lunge führt. Die Patienten leiden unter Atemnot.

    Rechtsherzinsuffizienz

    Bei einer Rechtsherzinsuffizienz staut das Blut zurück in die Körpervenen, wodurch es zu Wassereinlagerungen (Ödemen) in Beinen und Bauchraum kommt.

    Systolische Herzinsuffizienz

    Bei Patienten mit systolischer Herzinsuffizienz ist die Pumpleistung des Herzmuskels eingeschränkt. Das führt dazu, dass weniger sauerstoffreiches Blut aus der linken Herzkammer in den Körperkreislauf gepumpt wird.

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